Dankeschönausflug 2014 nach Mörbisch - PSV-Linz Motorsport

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Dankeschönausflug 2014 nach Mörbisch

BERICHTE > 2014


Anatevka (Jiddisch im Burgenland)

Der heurige Dankeschönausflug unserer Sektion für jene, die beim Autoslalom 2013 mitgearbeitet haben, führte uns nach Mörbisch, um das Musical Anatevka anzusehen.  Erste Station war Baden, wo wir im wunderschönen Doblhoffpark ein kleines Mittagessen einnahmen. Wir waren alle vom Ambiente an einem einladenden See und den Flamkuchen ganz begeistert. Der anschließende Rundgang durch den Park ließ erahnen, was zu Zeiten der Monarchie in diesem Naherholungsstädtchen für die Wiener los gewesen sein muss.

Autor: Bernhard Wolkerstorfer

Satt und zufrieden fuhren wir weiter nach Sopron. Die Busfahrt war zwar lang, im nicht voll besetzten Fahrzeug und dank der Einführung unseres Reiseleiters Bert Brandstetter in das Musical Anatevka jedoch durchaus angenehm. In Sopron hatten wir bei einem kurzen Aufenthalt Zeit für den Hotelbezug und eine angenehme Erholungspause.

Nach einem etwas chaotischen Abendessen (3 Busse Rentner und wir stürmten zugleich das Buffett, sodass das Personal fluchtartig den Saal verließ) ging es mit dem Schiff weiter zur Mörbischer Seebühne. Die Schifffahrt von Sopron nach Mörbisch war wunderschön und aufgrund des Preises für einen G’spritzten (€ 1,00) sehr gefährlich! Die Seebühne in Mörbisch ist toll! Ganz modern und trotzdem einladend! Obwohl über einem schmalen Seestreifen zwischen der Bühne und dem Zuschauerraum Millionen von Gelsen zu sehen waren, wurde nicht einer von uns gestochen! Wir hatten alle gute Karten (meine Frau und ich ganz besonders, da wir mit dem Rollstuhl in der ersten bzw. 2. Reihe saßen) und genossen das Musical! Die Aufführung war zwar etwas lang, aber man kann Anatevka nicht kürzen, da würden wesentliche Teile und vorallem Eindrücke verloren gehen!

Ich der Pause unterhielt ich mich mit meinem Sitznachbarn über jüdische Witze, hier das Ergebnis: Trifft der Grien den Blau, sagt der Grien: Wollen Sie nicht kommen auf einen Besuch zu mir? Sagt der Blau: Gerne, wenn Sie mir verraten wo Sie wohnen! Antwortet der Grien: Das ist kein Problem, Sie spazieren hinunter die Hauptstraße, biegen ein in die Shlomo Eisenstein-Alle und gehen dann rechts in die Moische Seidenbaum-Straße. Bei Hausnummer 5 werden Sie läuten bei Wohnung 8 mit dem Ellbogen. Sagt der Blau: Wieso werd ich läuten mit dem Ellbogen? Darauf der Grien: Weil Sie werden hoffentlich haben die Hände voll mit Geschenken!

In Mörbisch gibt es aber auch noch andere Pausenbeschäftigungen: Viele Möglichkeiten, herrlichen Wein zu durchaus akzeptablen Preisen zu trinken, Snacks zu essen und angenehm zu plaudern.

Nachdem die Aufführung um halb eins mit einem fulminanten Feuerwerk zuende gegangen war, fuhren wir mit dem Schiff wieder zurück nach Sopron. Leider mussten meine Frau und ich wegen des Rollstuhltransportes auf einem anderen Schiff mitfahren, wodurch wir die gemeinsame Rückfahrt bei romantischem Mondschein und lauen Temperaturen und viel Wein (bei uns kostete der G’spritze € 1,50!) nicht miterleben konnten. Muss toll gewesen sein. Unser Buschauffeur und die Schiffsleute hatten es gut gemeint, wodurch wiedereinmal bewiesen wäre, dass das Gegenteil von gut gut gemeint ist! Wir hatten jedenfalls das Glück, einen wunderschönen Abend bei Traumwetter in Mörbisch zu erleben und dabei eine wirklich schöne Aufführung zu sehen.

Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück ein Erkundungsspaziergang durch Sopron auf dem Programm. Sopron ist ein ganz entzückendes Städtchen mit einem alten Stadtkern. Vieles ist bereits restauriert, manches dämmert noch in einem Dornröschenschlaf und wartet darauf, wachgeküsst zu werden.

Über das Outlet Parndorf (hätte nicht sein müssen) ging es weiter in die Wachau, wo wir in Weißenkirchen beim Heurigen Mang eine hervorragende Winzerjause einnahmen. Bester Wein und gutes Essen sind halt doch der beste Abschluss für eine Reise!

Gegen 20,00 Uhr kamen wir nach Linz zurück, zufrieden und müde, wie sich das gehört!

Bernhard Wolkerstorfer


 
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05.12.2016
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