IPMC Sternfahrt in Lodz/Polen - PSV-Linz Motorsport

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IPMC Sternfahrt in Lodz/Polen

BERICHTE > 2016

Wir waren geplante 7 Motorräder, die an der Sternfahrt teilnehmen wollten, leider sind ein paar Leute wegen gesundheitlichen Problemen ausgefallen und in letzter Minute bekam auch noch Peter Probleme und konnte nur mehr im Auto mitfahren.
Nachdem wir alle unser Gepäck am Freitag und Samstag bei Sandra abgeliefert hatten, trafen sich schlussendlich vier Motorräder und somit 6 PSVler in Asten in aller Herrgotts Früh an der ENI-Station und machten sich bereit für die Zweitägige Anfahrt zur Sternfahrt in Polen. Am Weg nach Gmünd sammelten wir noch Manuel und zwei weitere Sternfahrer in Grein ein.
Die Route war vorab im Groben von Alex ausgearbeitet worden und Fredi führte den Tross von Grein über Königswiesen auf Landstraßen und dann nach der ober-/niederösterreichischen Grenze auf Nebenstraßen zur Grenze nach Gmünd.
Hier wurde ein erster Jausen-Stopp und eine kleine Kaffeepause eingelegt um uns bei den kalten Temperaturen etwas aufzuwärmen.
In Tschechien ging´s dann Großteiles auf dem kürzesten Weg Richtung Polen. Ruhige Straßen mit wenig Verkehr säumten unseren Weg. Am Nachmittag versuchten wir ein Lokal zum Essen zu finden. Auf den Nebenstraßen war die Ausbeute an ansprechenden Restaurants sehr gering und das Erste das uns gut gefallen hätte war wegen Überfüllung geschlossen (standen mindestens 5 Autos am Parkplatz). Schlussendlich fanden wir dann doch ein nettes Restaurant wo wir uns stärken konnten. Speziell Alex hatte Spaß an der Kellnerin mit den großen Augen. In gleicher Manier ging´s über Nebenstraßen weiter bis uns kurz vor Tagesende das Navi von Fredi dann noch über eine schlecht asphaltierte Bergstraße zu einem Hotel in Tschechien lotste.
Am Montag in der Früh brachen wir dann zu gemütlicher Zeit zur zweiten Etappe nach Polen auf.
In Tschechien war die Route wieder schön zu fahren und wir kamen gut voran. Ab der Grenze zu Polen war es dann aus mit schönen Motorradstrecken und auch die Nebenstraßen waren mehr mit dem Lineal gezogen als mit abwechslungsreichen Kurven geschmückt.
Nach kurzer Mittagsrast ging´s dann auf autobahnähnlichen Straßen in Richtung Lodz.
Trotz mehrere Versuche von Fredi die Schnellstraßen zu umfahren konnten wir keine interessante Strecke finden und landeten am frühen Nachmittag gegen 16:30 im Hotel in Lodz.
Das Hotel war sehr zentral gelegen und man konnte fast alle Ziele in der Stadt zu Fuß erreichen.
Leider hatten ein paar Sternfahrer die Zimmer in Richtung Straße und kämpften in den Morgenstunden mit der Lärmbelästigung durch die Straßenbahn und vorbeifahrende LKW's.
Ansonsten war es ein modern renovierter Fabrikkomplex und ein gut ausgestattetes Hotel.
Am Dienstag schmückten wir gegen Mittag die Motorräder und traten die 500m Fahrt zur Zieleinfahrt ins Stadion an. Zu dieser Uhrzeit hatten auch die Ukrainer mit einem ganzen Konvoi die Idee zur Zieleinfahrt und wir mussten länger in der Reihe anstehen bis wir in der Sporthalle einfahren durften.
Wie üblich holten wir uns die Säckchen mit den Informationen zur Sternfahrt mit den T-Shirts und der Medaille ab und aßen einen kleinen Imbiss.
Am Abend fand dann der Eröffnungsabend statt, der in der viel zu großen Halle eher dürftig ausfiel, Ein Alleinunterhalter versuchte mit etwas Countrymusik und Oldies Stimmung aufzubringen was Ihm bei der Anzahl der Teilnehmer nicht wirklich gelang.
Auch die Verteilung der Pokale für die Sternfahrerwertung verlief etwas schleppend und mehr nach Zufall als nach üblichen Regeln.
Am Mittwoch war der Ruhetag und zu Fuß schauten wir uns die Stadt an. Ein paar Sternfahrer fuhren ins nahegelegene Outlet um etwas zu schoppen.
Am Donnerstag war dann der Bewerb und auch dieser war polnisch organisiert und wäre ohne die Unterstützung durch den Wiener PSV komplett zum Fiasko geworden.
Die abgesteckten Pylonen mussten für den Auto-Parcours erst versetzt werden da die ersten Testfahrer so ziemlich alles abräumten.
Die drei Fiat Punto waren größer als die zuvor geplanten 500er.
Nach langen Verzögerungen konnte der Bewerb aber dann ohne größere Zwischenfälle durchgezogen werden. Dank Fredi konnten wir auch hier wieder den ersten Platz belegen.
Im Großen und Ganzen haben sich alle Linzer tapfer geschlagen und landeten alle im vorderen Mittelfeld.
Durch die Verzögerungen beim Auto-Parcours konnte auch der Motorrad-Bewerb auf den E-KTM's erst später gestartet werden und durch mehrere Regengüsse wurde der Bewerb noch zusätzlich verlängert und erschwert, sodass aus Sicherheitsgründen das Berühren des Bodens mit dem Fuß keinen Strafpunkt darstellte. Da aber auch hier das Feld mit nur 37 Startern sehr übersichtlich war konnte der Bewerb auch hier am frühen Nachmittag ohne Verletzungen beendet werden.
Der Abschuss Abend am Freitag verlief ähnlich dem Eröffnungsabend sehr unspektakulär und die meisten waren froh dass es vorbei war.
Am Samstag starteten wir dann in zwei Gruppen die Heimreise in der Früh.
Geplant war eine Rückfahrt im Zweierteam über die Autobahn in einem Zug und eine Rückfahrt über Landstraßen in Viererformation.
Ich übernahm die Leitung der Landstraßenroute und die ersten 250km ähnelten eher einer Autobahn als einer Landstraße. Die Motorräder schluckten ordentlich Sprit und so mussten wir mangels Tankstellen an der Schnellstraße diese verlassen und im vier km entfernten Ort tanken. Alex übersah die Ausfahrt, da ich mich mangels Beschilderung nicht rechtzeitig entscheiden konnte und so ging´s nur mehr zu dritt weiter auf der Schnellstraße nach Warschau.
Nach Warschau lotste uns mein Navi dann endlich über schöne Motorrad strecken südlich von Budweis vorbei nach Freistadt. Die ganze Strecke stoppten wir im Prinzip immer nur wenn unsere Biks Durst hatten und uns auch etwas gönnten.
Kurz nach fünf am Abend waren wir dann alle bis auf Alex gut zu Hause gelandet.
Dessen BMW hatte technische Probleme und der musste sie nahe Budweis reparieren, da der Benzinschlauch gebrochen war. Am Sonntag landete dann auch er wohlbehalten daheim.
Wir hoffen alle, dass die nächste Sternfahrt in Regensburg vom ADAC besser organisiert wird und sich wieder mehr Teilnehmer zusammenfinden.

Spitz Wolfgang


 
 
 
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05.12.2016
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